Der AWO Bezirksverband Potsdam ruft seit Kriegsbeginn zu Sach- und Geldspenden auf. Einige Hilfstransporte waren schon an der polnisch-ukrainischen Grenze, haben Hilfsgüter dort abgeliefert. Weitere werden folgen. Gleichzeitig unterstützen wir ankommende Geflüchtete aus der Ukraine hier vor Ort.

 

Montag, 09. Mai 2022

Singen im Wald

Erwachsene und Kinder in einem Streichelgehege

Ab in die Natur und den Frühling begrüßen: Am vergangenen Sonntag nahmen 35 Geflüchtete aus der Ukraine, darunter auch viele Kinder, an einem Ausflug der Ukraine-Hilfe teil. Zunächst ging es in der Potsdamer Waldstadt ins Grüne. Die Ruhe und Stille und das Singen der Vögel ließen den Krieg für einen Moment in den Hintergrund rücken. Bei einem kleinen Picknick wurden dann im Chor eigene ukrainische Leder gesungen. Anschließend besuchte die Gruppe eine Greifvogel-Show des Vereins  Wald-Jagd-Naturerlebnis e.V. und einen nahegelegenen Streichzoo. Letzteres war besonders für die vielen Kinder ein tolles Erlebnis. Der Ausflug ist Teil der Ukraine-Hilfe des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.. und wird gefördert durch „Aktion Mensch“ Vielen Dank dafür!

Samstag, 07. Mai 2022

Freitag, 06. Mai 2022

Donnerstag, 05. Mai 2022

Hilfstransport liefert auch MediKits für ukrainisches Krankenhaus

Ein Foto von zwei Männern vor eine Transporter, die sich die Hände reichen

Anfang dieser Woche ist unser jüngster Hilfstransport mit Spenden für die Ukraine in Schytomyr angekommen. Neben den Sachspenden aus Potsdam für sechs Waisenhäuser hatte der Lastwagen auf viele sogenannte MediKits für ein Krankenhaus in der Stadt Riwne geladen. MediKits sind für die Erstversorgung in Katastrophenfällen wichtig und gehen über einen klassischen Erste-Hilfe-Kasten hinaus. So enthalten sie beispielsweise Staubinden, blutungsstillende Kompressen und Notfall-Druckverbände, die bei schweren Verletzungen benötigt werden. Der Bedarf an solchen Materialien ist aktuell in der Ukraine leider besonders hoch.

Die MediKits wurden über ein Projekt der Flüchtlingshilfe Babelsberg aus Geldspenden finanziert. Geliefert werden sie an das Bezirkskrankenhaus Riwne, von wo aus sie an Ersthelfer verteilt werden, die in den Kriegsgebieten tätig sind.

Link zur Flüchtlingshilfe Babelsberg: erste-hilfe-ukraine.de.

Mittwoch, 04. Mai 2022

Dienstag, 03. Mai 2022

Hilfsgüter für Waisenhäuser in der Ukraine angekommen

Eine Gruppe von Personen vor Paletten mit Spendenkartons

Lange Stunden auf der Autobahn und eine Panne in Polen: Vier Tage war der Lastwagen mit den Hilfsgütern für Waisenhäuser in der Ukraine unterwegs. Jetzt ist er endlich angekommen. Am Montag konnten die Hygieneartikel, unzählige Windeln, Lebensmittel und Medikamente in Schytomyr rund 150 Kilometer westlich von Kiew entladen werden. Jetzt werden sie sortiert und von einer Hilfsorganisation zu den Waisenhäusern gebracht. Dorthin, wo sie dringend benötigt werden – zu den Kindern, die ihre Eltern verloren haben.

Wir können es nicht oft genug schreiben: Herzlichen Dank allen Spender*innen aus Potsdam und den vielen Ehrenamtlichen, die es uns ermöglichen, den Menschen in der Ukraine und den Geflüchteten in Potsdam zu helfen. Wir benötigen auch in den kommenden Wochen Ihre Unterstützung und freuen uns über jede Sach-oder Geldspende. Es wird alles gebraucht, von Kleidung, Spielzeug und Einrichtungsgegenständen bis zu Decken – aber vor allem weiterhin Hygieneartikel, Lebensmittel und Medikamente.

Und vielen Dank auch den Lastwagen-Fahrern, die so mutig sind, und die Ware in das vom Krieg erschütterte Land zu bringen.

Sonntag, 01. Mai 2022

Freitag, 29. April 2022

Spielzeug für den Bassinplatz

Foto von Kinderspielzeug in einem Zelt

Am morgigen Samstag, 30. April, soll auf dem Bassinplatz ein Info- und Versorgungszelt für Geflüchtete aus der Ukraine öffnen. Bereits heute brachte der AWO Bezirksverband Potsdam e.V.  jede Menge Spielzeug und Kuscheltiere vorbei, damit die vielen mit ihren Familien geflüchteten Kinder Beschäftigung haben. Darunter waren auch einige Bobby-Cars und Dreiräder, die von den Potsdamer*innen in den vergangenen Wochen gespendet wurden. Die Arbeiterwohlfahrt in Potsdam organisiert seit Kriegsbeginn für die Landeshauptstadt unter anderem den Einsatz von Ehrenamtlichen sowie die Logistik für die Sachspenden und unterstützt bei der Suche nach Unterkünften.

Neuer Hilfstransport für ukrainische Waisenhäuser gestartet

Vollbepackt mit Windeln, Lebensmitteln und Medikamenten: Am gestrigen Donnerstag ist unser Lastwagen mit dringend benötigten Hilfsgütern für sechs ukrainische Waisenhäuser von Potsdam aus gestartet. Beladen ist der Lkw mit Spenden, die in den vergangenen Tagen nach mehreren Aufrufen bei uns eingegangen sind. Besonders gefreut hat uns eine Großspende des christlichen Kinder- und Jugendwerks Die Arche, die uns Unmengen an Milch und Hygieneartikeln für die Ukraine brachten. Herzlichen Dank dafür. Außerdem haben wir einen Teil der Geldspenden genutzt, die seit Beginn des Krieges für die Ukraine-Hilfe eingezahlt wurden. So kauften wir vor allem Schmerzmittel für die Waisenkinder, daran mangelt es nämlich im Kriegsgebiet.

Die mutigen Fahrer werden jetzt zunächst nach Schytomyr rund 150 Kilometer westlich von Kiew fahren und dafür mehrere Tage benötigen. Dort werden die Waren dann durch eine ukrainische Hilfsorganisation abgeholt und in die Waisenhäuser gebracht. Wir danken allen Spender*innen und auch den vielen Ehrenamtlichen herzlich, die uns dabei unterstützen, diesen wichtigen Transport möglich zu machen und den Kindern zu helfen, die ihre Eltern verloren haben.

Donnerstag, 28. April 2022

Laufen für die Ukraine-Hilfe

Bild von einer Gruppe für Kinder

Spendenlauf der Gerhart-Hauptmann-Grundschule brachte 30.000 Euro

Über Kondition und Durchhaltevermögen verfügen die Schüler*innen der Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Potsdam offensichtlich reichlich. Bei einem Spendenlauf für die Ukraine-Hilfe Anfang April erliefen die Kinder und Jugendlichen der inklusiven Schule in Potsdam-West sagenhafte 30.761,96 Euro. Die Geldspende erhielt der AWO Bezirksverband Potsdam e.V.. Damit werden Hilfstransporte mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten für die Ukraine ausgestattet und die geflüchteten Menschen in Potsdam unterstützt. Insgesamt liefen die Schüler*innen 4208 Runden á 200 Meter auf dem Sportplatz “Westkurve“ oder 841 Kilometer – also fast die Strecke von Potsdam an die ukrainische Grenze.

Sie könne es noch gar nicht fassen, dass so viel Geld zusammengekommen sei, sagte Schulleiterin Sabine Röding-Kanwischer. „Es erfüllt uns mit großem Stolz, diese Summe zur Unterstützung der vom Krieg und der Zerstörung ihres Landes geflüchteten Kinder und Familien spenden zu können."

Bild von Kindern bei einem Spendenlauf

Auch wir sind mehr als beeindruckt und bedanken uns herzlich bei der Schule für die Organisation und bei den Lehrer*innen, den Eltern – und natürlich den Schüler*innen für den unermüdlichen Einsatz auf der Rennstrecke.

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